UAC Bypass

UAC Bypass


Die Benutzerkontensteuerung (User Account Control, kurz UAC) ist ein Sicherheitsmechanismus von Microsoft Windows, welcher mit Windows Vista eingeführt wurde. Die Benutzerkontensteuerung wurde eingeführt, weil viele Windows-Anwender mit Administratorprivilegien arbeiten, welche bis Windows XP direkt auf gestartete Anwendungen übertragen wurden. Dieses Verhalten stellte ein großes Sicherheitsrisiko dar, weil so auch Schadsoftware administrative Rechte erhielt. Mit aktiver Benutzerkontensteuerung erhalten Anwendungen zunächst nur die Rechte eines normalen Nutzers, selbst wenn der Nutzer Administratorprivilegien hat.

Anwendungen können bei Bedarf administrative Rechte vom Administrator anfordern. Der Administrator muss die Rechteerhöhung ausdrücklich gewähren. Der Mechanismus ist bedingt mit dem unter UNIX-Systemen bekannten sudo Befehl vergleichbar.

Wichtig!

Das Programm dient zum Deaktivieren der Benutzerkontensteuerung (User Account Control), doch dies ist eine erweiterte Version mit individuellen Funktionen. Wenn man nicht die Kenntnis besitzt, welche Eigenschaften die einzelnen Funktionen besitzen, sollte man sich vorerst im Netz informieren, wofür sie sind und was sie bewirken um nicht eventuell Windows-Accounts unrechtmäßige Rechte zu entziehen oder zu erteilen. 

Es werden keine Registrierungsschlüssel gelöscht, umbenannt oder anderweitig beschädigt, sondern lediglich nur der Inhalt der Schlüssel modifiziert. Deshalb sollte die Anwendung vorsichtig behandelt werden.

User Account Control Einstellungen : Microsoft







Das Verhalten der Benutzerkontensteuerung ist anpassbar. Beispielsweise kann eingestellt werden, dass anstelle eines einfachen Bestätigungsdialoges das Anmeldepasswort zur Rechteerhöhung eingegeben werden muss

Technisch bildet die Benutzerkontensteuerung die Grundlage für das Sandboxing von Programmen und Verzeichnissen unter Windows. Sie ermöglicht die Vergabe von Privilegien an Prozesse und die Isolierung von Prozessen und Fenstern, die auf demselben System mit unterschiedlichen Rechten ausgeführt werden.

Integritätsebenen

Jedes Objekt im System befindet sich auf einer von fünf Stufen, gekennzeichnet durch ein Label in seinem Security Descriptor. Die Grundidee der Integrity Levels (IL) ist es, dass Prozesse, die auf einer niedrigeren Stufe laufen, Objekte mit höherer Stufe nicht beschreiben können (No Write-up). So kann ein Prozess mit niedriger Verbindlichkeitsstufe den auf „Medium“ stehenden Benutzerdaten nichts anhaben und schon gar nicht den noch höher eingestuften Systemkomponenten. Zugriffe von unten nach oben sind also beschränkt, während auf gleicher Ebene oder von oben nach unten alles erlaubt ist – im Rahmen der Zugriffssteuerungsliste. Die fünf Integritätsebenen sind:

  • Systemverbindlichkeitsstufe
Höchste Stufe, ist nur Systemprozessen wie svchost.exe, csrss.exe, winlogon.exe usw. und dem Benutzer SYSTEM sowie LocalSystem, LocalService und NetworkService vorbehalten.

  • Hohe Verbindlichkeitsstufe
Ist die Stufe der Benutzergruppen Administratoren, Sicherungs-Operatoren, Netzwerkkonfigurations-Operatoren und Kryptografie-Operatoren. Dies ist nötig, damit deren Prozesse durch User Interface Privilege Isolation (UIPI) nicht von Standardnutzerprozessen beeinflusst werden können.

  • Mittlere Verbindlichkeitsstufe
Ist die Stufe der Standardbenutzer (authentifizierte Benutzer). Die meisten Ordner und Verzeichnisse auf der Festplatte haben diese Integritätsebene, ebenso die Prozesse dieser Nutzer.

  • Niedrige Verbindlichkeitsstufe
Entspricht dem „geschützten Modus“ des Internet Explorers, welches das erste Programm war, das dieses Sandboxing nutzte. Auf der Festplatte gibt es unter %userprofile%\Appdata\LocalLow ein Verzeichnis mit niedriger Verbindlichkeitsstufe, in das diese Prozesse schreiben können. In der Registry steht mit HKCU\Software\AppDataLow ein äquivalenter Verzeichnispfad mit IL „low“ zur Verfügung. Die Benutzergruppe „Jeder“ hat ebenfalls diese Verbindlichkeitsstufe.

  • Nicht vertrauenswürdige Verbindlichkeitsstufe
Entspricht quasi einem Sandkasten im Sandkasten. Diese Integritätsebene wird für Anonymous-Anmeldungen verwendet. Da standardmäßig kein Verzeichnispfad mit diesem IL existiert, können diese Prozesse nur im Arbeitsspeicher existieren. Die Registerkarten des Google Chrome laufen z. B. mit dem Security Descriptor „nicht vertrauenswürdige Verbindlichkeitsstufe“.


UAC-Abfrage

Die UAC-Abfrage lässt sich über Start > Systemsteuerung > Benutzerkonten und Jugendschutz > Benutzerkonten > Einstellungen der Benutzerkontensteuerung ändern den persönlichen Vorlieben anpassen. Die Auswahlmöglichkeiten dort beschränken sich aber auf einen Schieberegler, wo zwischen unterster Stufe (Win7: UAC abgeschaltet; ab Win8: UAC erhöht ohne Nachfrage), zwei mittleren Stufen (UAC an, mit Whitelist für Windows-Programme) und der höchsten Stufe (UAC an, ohne Whitelist für Windows-Programme) gewählt werden kann. Die beiden obersten Stufen aktivieren dabei den Sicheren Desktop; standardmäßig ist die zweithöchste Stufe gewählt.






Den Vollzugriff auf die Einstellungsmöglichkeiten der Benutzerkontensteuerung gibt es nur in den Lokalen Sicherheitsrichtlinien (secpol.msc) unter Start > secpol.msc > Lokale Richtlinien > Sicherheitsoptionen. Käufer einer preisgünstigen Windows-Variante wie Home Basic und Home Premium haben keine grafische Benutzeroberfläche wie gpedit.msc und secpol.msc und müssen die Einstellungen deshalb in der Registrierungsdatenbank (regedit.exe) unter HKLM\SOFTWARE\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Policies\System vornehmen. Die Einstellungsmöglichkeiten sind deshalb nachfolgend auch mit Registrierungs-Werten in Klammern angegeben. Die Standardeinstellungen in Windows NT 6.1 und höher sind fett gedruckt.


Update Version 0.99.1



System   : 7, 8, Vista, 10, 11
Lizenz   : Freeware
Version  : 0.99.1
Grösse   : 989 KB
Update   : 09/2026
Passwort : asciigen.blogspot.com

MD5      : 6494279936c16193dec8d34487fee4a0
SHA-1    : 1250e5abec1ce572a2c72850b720ba627ad65262
SHA-256  : da1e78432e0f1ea57a94992e211088c9071247a948cccb5b374b3ce9ec40280c
CRC32    : 
8d8b737a


Mirros : MediaFire | Mega | Proton







2 Kommentare:

  1. Danke hackbard gute Alternative zum Tweaker !

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  2. Cool Admin Privilegs are Important for this function !

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