Port Scanner
Oft bieten Portscanner auch Zusatzfunktionen wie Betriebssystem- und Diensterkennung an, obwohl diese nichts mit dem eigentlichen Portscannen zu tun haben.
Funktionsweise
Man spricht von einem offenen Port falls gleichzeitig
- das initiale Paket den Server über das Netzwerk erreichen kann, und
- der Server so konfiguriert ist, dass eine Antwort gesendet wird, und die Verbindung akzeptiert wird, und
- das Antwortpaket über das Netzwerk zurück zum Portscanner kommt.
Alternativ kann im Portscanner TCP und UDP implementiert sein, und dieser die Netzwerkfunktionen des Betriebssystems für das IP nutzen. Bei Linux werden Netzwerkfunktionen des Betriebssystems für IP als Raw sockets bezeichnet, und es sind für den Aufruf spezielle Nutzerrechte erforderlich. Der Vorteil dieser Methode gegenüber der ersten ist das hohe Maß an Kontrolle über gesendete Pakete und den Parser für die empfangenen Pakete, unabhängig von der Implementierung des Betriebssystems.
Die dritte Form nutzt sowohl die Netzwerkfunktionen des Betriebssystems als auch des Portscanners.
- Zuerst sendet der Portscanner ein TCP-SYN-Paket.
- Ist der Port offen, so wird der Drei-Wege-Handshake weiter durchlaufen.
- Der Server antwortet mit einer Nachricht des nächsthöheren Protokolls
- Abschließend sendet der Portscanner ein RST um die Verbindung abzubrechen (so verhält sich Nmap), oder es wird der geregelte Verbindungsabbau durchlaufen, das bedeutet der Portscanner sendet ein FIN und so weiter.
Der Portscanner kann den Systemaufruf connect() für den Verbindungsaufbau nutzen. Falls der Systemaufruf connect() erfolgreich war, ist der Port offen, ansonsten geschlossen. Wird die Verbindung mit dem Systemaufruf close() wieder geschlossen, so wird der geregelte Verbindungsabbau durchlaufen.
Bei einem FTP-Bounce-Scan benötigt der Angreifer einen FTP-Server, der den PORT-Befehl zulässt. Über den PORT-Befehl kann der Angreifer die IP-Adresse des Opfers und einen zu überprüfenden Port übergeben. Kann der FTP-Server mit den übergebenen Daten eine Verbindung etablieren, so läuft ein Dienst auf dem Port, was der Server dem Angreifer bekanntgibt. Diese Spielart von FTP war ursprünglich dazu gedacht, Dateien zwischen Servern bequem kopieren zu können. Der Angreifer bleibt dabei unsichtbar für das Opfer, da nie eine direkte Verbindung zwischen Opfer und Angreifer aufgebaut werden muss.
System : 7, 8, Vista, 10, 11
Lizenz : Freeware
Version : 0.14
Version : 0.14
Grösse : 5.675 KB
Upadte : 08/2024
Passwort : asciigen.blogspot.com
MD5 : cad823eeffd4808eb6bb6494a1eb9548
SHA-1 : 0637ce7c9866ba6cd98c0a1bdbc04d8f0a80eda7
SHA-256 : 9c74966cde3f631137d3ecc10e6dfdd97b63e6214d9d16aca2d1166594c46684
CRC32 : 170ba50e- Mirros : MediaFire | Mega | Proton


Danke, mit Port Editor ist es angenehmer.
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