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Eine verschlüsselte Nachricht erkennt man auf den ersten Blick. Verstecken Sie Ihre Texte jedoch in harmlosen Bildern, vermutet niemand eine geheime Botschaft dahinter.

Computergestützte Steganographie bezeichnet Verfahren, die mithilfe steganographischer Techniken Daten in durch einen Computer zugänglichen Trägerdaten verbergen. Es wird dabei das Ziel verfolgt, die Vertraulichkeit zu sichern. Dies schließt unter anderem Konzepte wie glaubhafte Abstreitbarkeit ein.

Für die Trägerauswahl ist es nötig, dass in diesen Daten Rauschen existiert, d. h. natürlich vorhandene Variationen in Daten. In manchen Daten wird mehr Rauschen toleriert als in anderen. Beispiele für Trägerdaten, die computergestützt steganographisch verändert werden, sind:



Bild- und Audiodaten weisen einen vergleichsweise hohen tolerablen Rauschanteil auf. Eine geschickte Veränderung des Rauschens fällt nicht auf und ermöglicht somit das Etablieren eines unterschwelligen Kommunikationskanals. Da es möglich ist, mit kryptographischen Methoden beliebige Daten in eine Form zu transformieren, deren Bitverteilung einem weißen Rauschen gleicht (Whitening), wird in der Regel natürlich vorkommendes weißes Rauschen ersetzt mit dem verschlüsselten Chiffretext.

Bei dem Bild handelt es sich um ein RGB-Bild, bei dem pro Pixel für jeden Farbkanal 8 Bit und dementsprechend insgesamt 24 Bit pro Pixel vorhanden sind. Die Pixel im Bild werden zunächst von links oben nach rechts unten zeilenweise durchnummeriert. Dabei wird eine Zahlenreihe von 1 bis 26 periodisch verwendet. Diese Zahlenreihe lässt sich direkt auf die 26 Buchstaben des Alphabets abbilden.

Zum Einbetten der geheimen Botschaft werden nur die Pixel verwendet, deren Nummer einem der Buchstaben des Passworts entsprechen, also nur die Pixel mit den Nummern 1 (A), 3 (C), 5 (E), 9 (I) oder 12 (L). Diese Selektion ignoriert Buchstabendopplungen und die Reihenfolge innerhalb des Passworts.

  • Überschreiben der niederwertigsten Bits durch das zu versteckende Signal (LSB-Verfahren).
  • Addition reproduzierbarer Pseudo-Zufallssequenzen mit kleiner Amplitude, die vorher mit der zu versteckenden Information moduliert wird (vgl. CDMA-Technik).
  • Quantisierung der Pixel des Trägerbilds, beispielsweise Runden der Farbwerte entsprechend dem einzubettenden Bitwert (QIM, Quantisierungs-Index-Modulation).
  • Verstecken der Information im Frequenzbereich nach einer Frequenztransformation.


Verschlüsselung der Nachricht

Dieses Programm kann nicht nur Texte in Bilder verstecken, sondern sie auch hart verschlüsseln und entschlüssel. Generieren Sie einen Sicherheitsschlüssel für die Verschlüsselung, um zusätzliche Sicherheit zu haben. Sie sollten doch den Sicherheitsschlüssel nicht verlieren.

Es stehen 7 Verschlüsselungsmethoden zur Verfügung, doch man kann den Text auch ohne Verschlüsselung in dem Bild verstecken.


Beispiel (AES 256 bit)

AES ist eine Variante des Rijndael -Blockchiffreverfahrens , das von den beiden belgischen Kryptographen Joan Daemen und Vincent Rijmen entwickelt wurde. Diese reichten während des Auswahlprozesses für AES einen Vorschlag beim NIST ein . Rijndael ist eine Familie von Chiffren mit unterschiedlichen Schlüssel- und Blockgrößen . Für AES wählte das NIST drei Mitglieder der Rijndael-Familie aus, jeweils mit einer Blockgröße von 128 Bit, aber drei verschiedenen Schlüssellängen: 128, 192 und 256 Bit.

AES wurde von der US-Regierung übernommen . Es löst den Data Encryption Standard (DES) ab, der 1977 veröffentlicht wurde. Der von AES beschriebene Algorithmus ist ein symmetrischer Verschlüsselungsalgorithmus , d. h. derselbe Schlüssel wird sowohl zum Verschlüsseln als auch zum Entschlüsseln der Daten verwendet.

In den Vereinigten Staaten wurde AES am 26. November 2001 vom NIST als US FIPS PUB 197 (FIPS 197) Standard bekanntgegeben. Dieser Bekanntgabe ging ein fünfjähriger Standardisierungsprozess voraus, in dem fünfzehn konkurrierende Entwürfe vorgestellt und bewertet wurden, bevor die Rijndael-Chiffre als die geeignetste ausgewählt wurde.

AES ist im ISO / IEC -18033-3 -Standard enthalten. Nach der Genehmigung durch den US-Handelsminister Donald Evans trat AES am 26. Mai 2002 als Standard der US-Bundesregierung in Kraft . AES ist in vielen verschiedenen Verschlüsselungspaketen verfügbar und ist die erste (und einzige) öffentlich zugängliche Verschlüsselungsmethode, die von der US-amerikanischen National Security Agency (NSA) für streng geheime Informationen zugelassen wurde, sofern sie in einem von der NSA zugelassenen kryptografischen Modul verwendet wird.


Malware: Verbreitung mit Steganographie

Cyberkriminelle nutzen Steganographie, um Malware über bösartige Memes-Befehle weiterzuleiten, stellten aktuell die Sicherheitsforscher von Trend Micro fest. Bei der Steganographie werden Botschaften in Bildern versteckt, die sich nur von einem speziellen Entschlüsselungsprogramm wieder entschlüsseln lassen.






Die Hackermethode Steganographie, Bildquelle: Kaspersky Blogbeitrag

Links das Originalbild, rechts das selbe Bild mit Maleware-Code.

Die besten dieser Steganographie-Anwendungen verwenden Verschlüsselungstechniken, die keine Änderungen an den Bilddateien- und größen erkennen lassen. In diesem Fall sind Bilder betroffen, die als beliebte Internet-Memes zirkulieren. Die Memes installieren einen Code, der als Befehls- und Kontrolldienst für Malware dient, die bereits auf dem Zielrechner vorhanden ist, wie Stu Sjouwerman,CEO bei KnowBe4, auf datensicherheit.de darlegte.



System   : 7, 8, Vista, 10, 11
Lizenz   : Freeware
Version  : 0.46
Grösse   : 1.482 KB
Update   : 07/2024
Passwort : asciigen.blogspot.com

MD5      : a82043b2e62c6f7c7c847e49a21aec90
SHA-1    : c1c1012c9d714262fb64b35a2489552b8551b796
SHA-256  : 907a6b7f9bf9498e6522668f31be1afce010f67f30a5b619d7a173deb2f20c09
CRC32    : a42071bb


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